Was verbindet Pinsel, Kamera und Code? Medienkünstlerin Echo Ho erzählt Lara und Timur von ihrer künstlerischen Reise und spricht über Heimat, Migration und Zugehörigkeit.
Ein Gespräch mit Echo Ho über Kunst ohne Grenzen und Heimat ohne festen Ort Was euch in dieser Episode erwartet Sind Begriffe wie Heimat, Kunst und Zugehörigkeit starre Definitionen oder dynamische Konzepte? Was verbindet Pinsel, Kamera und Code? Die Medienkünstlerin Echo Ho erzählt Lara und Timur wie sie mit 15 ihre Leidenschaft für Malerei entdeckte, wie ihr Großvater sie dabei genauso inspirierte wie die Biografie von Vincent van Gogh und wie sie ihre Reise durch Kunst, Film und Musik schließlich nach Köln in ein Klanglabor führte. Es geht um Migration, Grenzen und die Rolle der Kunst ausgehend von aktuellen Migrationsdebatten und darum welche Verantwortung Kunst und Künstler:innen dabei haben können. Wie reagieren Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen auf dasselbe Kunstwerk? Echo Ho erzählt von ihren Ausstellungen in Shenzhen, Vancouver, Karlsruhe und Berlin und davon, was an ihrer Kunst universell verständlich ist und was stark kulturell geprägt bleibt. Über den Gast Echo Ho Echo Ho ordnet sich ungern in Kategorien ein, ob Performancekünstlerin, bildende Künstlerin oder Filmemacherin. In ihrer Biografie gibt es Stationen wie Malerei, ein Filmstudium in Hongkong und das Studium der medialen Künste an der KHM. Dadurch erschloss sie sich die Welt des Sounds und der Elektronik. Wenn es ein Label sein muss, dann vielleicht Medienkunst. Für Echo Ho zählt aber vor allem eines: Ideen zu materialisieren und mit der Welt zu kommunizieren. Das kann in Form eines Wasserwerks passieren, mit einem Kaktus, einer Qin oder einem gewebten Stück Stoff. Echo Ho liebt es zu experimentieren. Dabei ist Experimentieren für sie vor allem eine Haltung. Neugierig, spielerisch und offen möchte sie durch die Begegnung mit dem Unbekannten neue Zusammenhänge entdecken und schaffen.