OpjepassS1 E27. Oktober 202535:08

#02 Die rheinische Küche

#Rheinland#Mundart#Esskultur#Rheinische Küche

Buttermilchbunzup, Hefeklöße und Kartoffelpüree mit Klümpchen: Die Opjepass-Runde schwelgt in Erinnerungen an die rheinische Küche und diskutiert, welche Gerichte ein Comeback verdienen.

Die reinische Küche: Von Buttermilchbunzup, Pastorenklößen und der gesunden Rückkehr zum deftigen Essen In dieser Folge tauchen Astrid, Hans Hubert, Carla und Michaela tief in die rheinische Esskultur ein und stellen fest: Die altbewährte Küche des Rheinlands ist nicht nur lecker, sondern auch überraschend „ganz modern“. Buttermilchbunzup – Das moderne Superfood: Im Zentrum der Diskussion steht der Buttermilchbunzup (Buttermilch-Bohnensuppe), den Astrid gerne bei Zimmertemperatur oder kalt isst. Sie hebt hervor, dass die Suppe ernährungsphysiologisch top ist, da sie fleischlos (vegetarisch) ist und durch Buttermilch Kalzium sowie durch die Bohnen Eiweiß liefert. Carla betont, dass diese Speise zur rheinischen Küche dazu gehört und dass sie ihren Enkelkindern beibringen möchte, sie zu mögen. Wir bekommen sogar eine genaue Anleitung, wie man die Suppe mit festkochenden Kartoffeln, grünen und weißen Bohnen, Sahne und weißem Pfeffer zubereitet. Erinnerungen an den Pastor und strenge Sitten Die Runde erinnert sich an die strengen Tischsitten der Vergangenheit: Der Pastor zu Gast: In katholischen Haushalten, wie dem von Carla, kam der Pastor (Pastor Hösen) regelmäßig zum Essen und bekam das Beste vom Tisch,. Carla hasste jedoch die „dicken, fetten Hefeklöße“, die der Pastor Hösen bevorzugte, während sie und die anderen Kinder oft zurückstecken mussten,. Klößchen und Buillon: Hans Hubert erinnert sich an Bouillon mit Markklößchen, während Astrid die Wichtigkeit der wöchentlichen Fleischauswahl beim Metzger hervorhebt, zu der oft Blutwurst und Grünkohl gehörten,. Der Wandel der Ernährung: Von Surbraten zu Junkfood Die Gesprächspartner reflektieren den Ernährungswandel seit den 70er Jahren: Der Aufstieg von Fertiggerichten wie Bonduell, Bofrost, Miraculi und Ravioli als „Hype“ und „Junkfood ohne Ende“ Alte Haushaltsbücher: Die Sammel- und Rezeptbücher der Großmütter und die wunderschöne Handschrift alter Haushaltsbücher werden als wichtiges „Kulturjut“ betrachtet, das es zu erhalten gilt,. Die Lieblingsgerichte: Zum Abschluss verraten Astrid, Hans-Hubert und Michaela ihre persönlichen rheinischen Favoriten Message unserer Held:innen: „Entdeckt doch noch mal die rheinische Küche neu!“.